| Lose: |
| Name |
Los Nr 1 Benötigt werden detaillierte Angaben über die Strömungsgeschwindigkeiten in der vertikalen und horizontalen Ebene in vorgegebenen Quer- oder Längsprofilen, deren Länge i.d.R. zwischen ca. 10 m und 1.000 m variieren kann. Neben der Ermittlung der Fließgeschwindigkeitsverteilung über den Querschnitt werden auch lotrechte Geschwindigkeitsprofile an vorgegebenen Positionen, sowie Wasserspiegelfixierungen zur Erfassung der Höhenlage des Wasserspiegels festgelegter Flussstreckenabschnitte zu bestimmten Zeitpunkten benötigt. Zusammenfassend ergeben sich für Los 1 folgende Leistungen: - Ermittlung der Fließgeschwindigkeitsverteilung und des Durchflusses - Langzeitmessung lotrechter Geschwindigkeitsprofile auf vorgegebener Position, - Durchführung von Wasserspiegelfixierungen. |
| Gewinner |
None |
| Datum |
|
| Wert |
2 400 000,00 € |
| Anzahl Angebote |
None |
| Name |
Los Nr 3 An ausgewählten Stellen an den Bundeswasserstraßen sind die schiffserzeugten Belastungen des Ufers oder Deckwerks und ggf. natürliche Strömungen, die durch die Berufs- und/oder Freizeitschifffahrt verursacht werden, über einen Zeitraum von i. d. R. 1 bis 4 Wochen durchgehend zu erfassen. Hierbei handelt es sich in Absprache mit dem AG i. d. R. um folgende Messgrößen: - kurz- und langperiodische Schiffswellen (zugehörige Wellenlängen ≥ 2m bzw. ≥ 20m) - Wasserspiegellagen in DHHN2016, Status 170 - ggf. schiffserzeugte und natürliche Strömungen an vorgegebener Stelle in x-y-z-Richtung - exakte Uhrzeit der Wellenereignisse und der Schiffspassage - Schiffstyp, Name, Abmessungen und Tiefgänge des verursachenden Schiffes an Bug und Heck - Geschwindigkeit und Fahrtrichtung des verursachenden Schiffes - Passierabstand des verursachenden Schiffes in Bezug auf einen festen Bezugspunkt am Ufer Die Abtastraten der Messgeräte zur Erfassung der Wasserspiegelauslenkung und Strömung sind in Abstimmung mit dem AG festzulegen. Geeignete Strömungssonden können bei Bedarf durch den AG zur Verfügung gestellt werden. Sonstige Messgeräte sind vom AN zu stellen. Die Messkette ist ausfallsicher auszulegen. Ein 24h-Dauerbetrieb ist bei Bedarf sicherzustellen. Logistische Unterstützung und Infrastruktur (z. B. Wasserfahrzeug zum Einbau von Messgeräten) kann nach Rücksprache durch den AG erfolgen. |
| Gewinner |
None |
| Datum |
|
| Wert |
2 400 000,00 € |
| Anzahl Angebote |
None |
| Name |
Los Nr 4 Die im LOS 4 beschrieben Naturmessungen im Küstengebiet beziehen sich auf die in der Seeschiff- fahrtsstraßenordnung genannten Begrenzungen für Seeschifffahrtsstraßen, können im Einzelfall aber auch darüber hinausgehen. Die Messungen können i.d.R. nur von schwimmenden Plattfor- men und Wasserfahrzeugen aus durchgeführt werden. Die eingesetzten Wasserfahrzeuge müssen insbesondere im Hinblick auf Tidebedingungen und Seegang für die Einsatzbedingungen auf den Seeschifffahrtsstraßen geeignet sein und den geltenden Unfallverhütungsvorschriften und den verkehrstechnischen Anforderungen genügen. Entsprechende Befähigungsnachweise (seemänni- sche Patente, Sprechfunkzeugnisse etc.) des eingesetzten Personals werden vorausgesetzt. Die im Folgenden beschriebenen Leistungen können sowohl einzeln, aber auch in ihrer Kombina- tion abgerufen werden, also z. B. eine ADCP-Querschnittsmessung (4.3) in Kombination mit einer Beprobung (4.5). Darüber hinaus können die Leistungen als Bestandteil größerer Naturmesskampagnen im Ver- bund mit der BAW selbst oder auch mit weiteren Kooperationspartnern der BAW (z. B. Universi- täten oder weiteren Drittanbietern) durchgeführt werden. Dies erfordert die Bereitschaft sich in die Koordinierung derartiger Projekte einzubringen. |
| Gewinner |
None |
| Datum |
|
| Wert |
2 400 000,00 € |
| Anzahl Angebote |
None |
| Name |
Los Nr 2 Zur Analyse des Fahrverhaltens von Binnenschiffen sowie zur Ableitung fahrdynamischer Para- meter (Fahrspurbreite, gefahrener Radius, Driftwinkel, Schiffsgeschwindigkeit) ist eine Einmes- sung des Schiffskörpers nach Lage und Höhe über mindestens je einen Bezugspunkt an Bug und Heck des Schiffes über größere Flussabschnitte (> 100 km) im Sekundentakt erforderlich. Damit die Ergebnisse im aktuellen amtlichen Raumbezug liegen, darf ausschließlich der SAPOS- Korrekturdatendienst der deutschen Landesvermessung verwendet werden. Nur wenn dies tech- nisch nicht möglich ist, dürfen eigene Referenzstationen verwendet werden. Diese müssen jedoch in den aktuellen amtlichen Raumbezug eingebunden und dürfen maximal 10 km voneinander ent- fernt sein. Neben dem Aufbau und Betrieb der GNSS-Empfänger an Bord sind die Antennenstandpunkte in Bezug auf die Schiffsberandung einzumessen, während der Fahrt ist Protokoll zu führen und der Schiffsführer ggf. gemäß Unterlagen bzw. Fragebögen des AG zu befragen. Das Protokoll ist mit dem AG abzustimmen. |
| Gewinner |
None |
| Datum |
|
| Wert |
2 400 000,00 € |
| Anzahl Angebote |
None |
| Name |
Los Nr 5 An ausgewählten Stellen an den Seeschifffahrtsstraßen ist die schiffserzeugten hydrodynami- schen Belastungen auf die Ufer oder Deckwerk in Form von Wasserspiegelauslenkung und Strö- mung zu erfassen. Neben den schiffserzeugten Belastungen, verursacht durch Berufs und/oder Freizeitschifffahrt, ist ggf. auch die natürliche Strömung so wie der Seegang zu bestimmen. I. d. R. sind diese Messungen an 2 bis 8 Mespositionen zeitgleich über einen Zeitraum von 8 Wochen ohne Unterbrechung durchzuführen. In Absprache mit dem AG gilt es i. d. R. die folgenden Messgrößen zeitsynchron zu erfassen: kurz und langperiodische Schiffswellen (Wasserspiegelauslenkung) Wasserspiegellage bezogen auf DHHN2016 schiffserzeugte und natürliche Strömungen in x y z Richtung exakte Uhrzeit der Wellenereignisse und der Schiffspassage (zeitsynchrone Messung) exakte Lage der Messpositionen (in UTM32N/33N ETRS89 /DHHN2016) Die Abtastraten der Messgeräte zur Erfassung der Wasserspiegelauslenkung und Strömung sind in Abstimmung mit dem AG festzulegen, betragen jedoch maximal 8Hz. Alle Messgeräte zur Erfas- sung der Wasserspiegelauslenkung und der Strömung sind vom Auftragnehmer zu stellen. Die Messinstallationen sind so auszulegen, dass eine autarke, permanente Erfassung erfolgen kann (d. h. 24 h Dauerbetrieb). Unterbrechungszeiten z. B. zum Auslesen oder Austausch der lokalen Speicher o. ä. sind gering zu halten. Logistische Unterstützung und Infrastruktur (z. B. Wasserfahrzeug zum Einbau von |
| Gewinner |
None |
| Datum |
|
| Wert |
2 400 000,00 € |
| Anzahl Angebote |
None |
|