ABS 36, Brenner Nordzulauf, Leistungen 1-0111-203 - Bauüberwachung Bohrungen Lph 1+2

Bei der zu überwachenden Bohrleistung handelt es sich um die Durchführung von Erkundungsbohrungen inklusive der Durchführung verschiedener Bohrlochuntersuchungen (z.B. In-Situ-Versuche, geophysikalische Befahrungen, etc.) sowie den Ausbau der Erkundungsbohrungen zu Grundwassermessstellen. Die geplanten Bohrtiefen liegen zwischen 10 m und 340 m. Ziel der Erkundungsmaßnahmen ist die geologisch-hydro-geologische Untersuchung und Charakterisierung des Untergrundes. Daneben sind Drucksondierungen und begleitende Versuche (Flügelscherversuche, Pressiometertests, Seismische Untersuchungen, usw.) als auch Rammkernsondierungen und Rammsondierungen im Leistungsbild enthalten. Neben den Bohrungen sind auch lokale geophysikalische Felduntersuchungen (Geoelektrik und Seismik) zu überwachen. Aufgabe der angefragten Leistung der örtlichen Bauüberwachung ist vor allem die Koordinierung, Abrechnung und vertragliche Steuerung der ausführenden Bohrfirmen. Zudem ist die Abrechnung und vertragliche Steuerung der Laboruntersuchungen und Geophysik abzuwickeln. Die geotechnische Fachbauüberwachung und umweltfachliche Bauüberwachung werden von anderen Auftragnehmern durchgeführt. Lage / örtliche Verhältnisse Die gesamten Planungsräume erstrecken sich von der Verknüpfungsstelle Schaftenau (A) über eine Ver-knüpfungsstelle „Deutsches Inntal“ zwischen Raubling und Oberaudorf sowie einer Verknüpfungsstelle Rosenheim Nord zwischen Ostermünchen und Großkarolinenfeld (genaue Lagen der Verknüpfungsstellen jeweils derzeit noch nicht bekannt) bis Grafing Bahnhof und von dort auf den Bestandsstrecken weiter bis München-Trudering. Für die Bauüberwachung liegt eine räumliche Begrenzung ab der Landesgrenze Österreich/Deutschland bei Kiefersfelden bis Kirchseeon (westlich von Grafing) vor. Bohrarbeiten in Los 01 und Los 02 Bei den Erkundungsbohrungen für den Brenner-Nordzulauf werden zwei Fachlose gebildet. Das Los 1 bein-haltet Bohrleistungen, welche sich in der Talflur und Hügellandschaft befinden. Dort liegen die Bohrpunkte (Teufe bis 60 m) vorwiegend im Lockergestein und sind über öffentliche und private Straßen und Wege zu erreichen. Das Los 2 umfasst die Bohrpunkte im Gebirge (höhere Lagen), welche vorwiegend in Felsgesteinen liegen. Die Erreichbarkeit ist mit längeren Anfahrten über zum Teil steilere Wege verbunden. Die Baustelleneinrichtung gestaltet sich in höheren Lagen schwieriger als in der Talflur und den Hügellandschaften. Darüber hin-aus ist für die zum Teil erheblich tieferen Bohrungen (Teufe bis 400 m) eine andere Ausrüstung der Bohrgeräte erforderlich. Die Ausführung der ausgeschriebenen Bohrungen beziehen sich zum einen auf Leistungen im Rahmen des im Oktober 2020 gestarteten Trassenauswahlverfahrens im Bereich Grafing-Großkarolinenfeld (MGB-MGK) und zum anderen im Bereich aller drei Planungsräume auf Leistungen derjenigen Trasse, die im Rahmen der Vorplanung weitergeplant wird. Aufgrund der terminlichen Randbedingungen im Projekt erfolgt die Aus-schreibung und Vergabe der Bohrleistungen vor dem Ende des aktuell noch laufenden Trassenauswahlverfahrens im GPR/EPR (Abschluss geplant zweites Quartal 2021) und somit ohne Kenntnis, welche der fünf Trassenvorschläge im Rahmen der Vorplanung weiter geplant wird. Aus diesem Grunde wurden die Lose 1 und 2 so gestaltet, dass sie leistungs- und kalkulationstechnisch für jede der in Diskussion stehenden Trassenvarianten geeignet sind. Bohrarbeiten im Inn Für zwei Inn Querungen sind insgesamt 4 Kernbohrungen bis in Teufen von 50 m geplant. Eine Innquerung befindet sich südlich von Rosenheim, etwa auf der Höhe Fischbach / Nussdorf. Eine weitere nördlich von Rosenheim bei Pfunzen / Langenpfunzen. Bei der Querung südlich von Rosenheim befindet sich der Aufbaustandort am westlichen Ufer des Inns an einer gepflasterten Rampe. Die Entfernung zum Bohrpunkt wird mehre hundert Meter betragen. Zur Ausführung der Bohrung wird das Bohrgerät mit Ausrüstung auf einem Bohrponton mit Stelzenpfählen verladen und mittels Seilwinden und einem Schubboot in Position gebracht und im Fluss verankert. Die Personenbeförderung und Materialversorgung erfolgt mittels eines separaten Bootes. Die Bohrarbeiten erfolgen bei Niedrigwasser in den Wintermonaten. Bei der Querung nördlich von Rosenheim liegt der Aufbaustandort westlich des Inns. Die Entfernung zum Bohrpunkt auf dem Inn wird mehrere hundert Meter betragen. Ansonsten ist die Abwicklung der Bohrungen im Fluss vergleichbar zur südlichen Querung, da sie auch mit demselben Gerät und Ausrüstung ausgeführt wird. Geophysikalische Felderkundung Hierbei sind in neuralgischen Bereichen, wie Streckenabschnitte in Siedlungsgebieten, geplante Portalbereiche oder linienhafte Abschnitte, geophysikalische Felduntersuchungen vorgesehen. Dabei handelt es sich um Erkundungsräume, die entweder eine flächenhafte Erkundung von bis zu 3 km² oder bis 5 km Länge aufweisen. Diese umfassen geoelektrische und seismische Profile, die bevorzugt entlang von bestehenden Wegen aus-geführt werden und eine Gesamtlänge von beiden Verfahren von 5.000 m nicht überschreiten.
CPV-Code: 71240000
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Typ: Modification of a contract/concession during its term
Status: Not applicable
Aufgabe: Railway services
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name: DB Netz AG (Bukr 16)
address: Adam-Riese-Straße 11-13
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Veröffentlichung: 20.12.2022
Erfüllungsort: Frankfurt am Main -
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Gewinner CDM Smith Consult GmbH
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